fantasievolles Musiktheater über Heimweh und wetterfeste Pläne für die Zukunft. (6+)
Das Wasser steigt und zwar schnell. Janna und ihre Eltern müssen ihr Land verlassen. Bepackt und bereit steigen sie in das Boot, das sie auf die andere Seite, in ein neues Leben, bringt. Doch zu ihrem Entsetzen stellt Janna fest, dass ihr Kaninchen Mariechen nicht an Bord ist. Ohne eine Sekunde nachzudenken, springt sie zurück an Land. Und so beginnt eine musikalische Suche quer durch ihr Heimatland nach ihrem geliebten Kaninchen. An Orten aus der Vergangenheit vorbei, über wundersame Begegnungen mit einem Holzwurm, einem Heringskönig und der Katze eines Leuchtturmwärters, bis sie nach einem Tauchgang schließlich mit Mariechen im Land der Zukunft landet.
Mit viel Humor und einem Hauch von Alice im Wunderland erweckt das Ensemble Black Pencil zusammen mit Schauspielerin Yara Alink die Geschichte Schoklands musikalisch zum Leben. Einst eine Insel in der Zuiderzee, heute UNESCO-Weltkulturerbe. Schockwelle ist eine fantasievolle Musiktheateraufführung darüber, was passiert, wenn das Klima so durcheinander gerät, dass man gezwungen ist, alles hinter sich zu lassen. Über sich vom Alten zu verabschieden und wetterfeste Pläne für die Zukunft zu schmieden. Über die Kraft der Vorstellungskraft und den Zauber der Musik, die Wellen zähmen, Landschaften in den Himmel heben und schöne Erinnerungen so verpacken, dass man sie nie mehr verlieren kann.

Foto © Claudia Hansen
Credits Cast & Crew
Video © Kees Jongboom
Kritiken
De Theaterkrant, Sander Janssens, 24. Februar 2025
Mit bedrohlichen Seufzern und quietschenden Pfiffen fegt das Musikkollektiv Black Pencil sofort einen Sturm über die Bühne. Aus einem Akkordeon pressen sich wunderschöne dissonante Töne, aus dem Resonanzkörper einer Geige trägt ein streichender Wind herüber.
Die große Stärke dieser kleinen, 45-minütigen Performance liegt im Zusammenspiel zwischen Alinks klarem, erdigem Spiel und den fünf Musikern auf der Bühne. Ihre Eltern – traurig und resigniert auf dem Boot – kommen in tröstenden Geigenstreichern und tiefen, vertrauten Tönen des Akkordeons zum Ausdruck. Jannas innerer Aufruhr hallt in nervösen Schlägen wider.
Ganze Welten werden heraufbeschworen: von einem Fischtanz in einer geheimnisvollen Unterwasserwelt bis hin zum vornehmen Bürgermeisterdorf Middelbuurt, wo stattliche, orgelähnliche Klänge des Akkordeons an die teuren Häuser und großen Kirchen erinnern.
Hanna van der Woude, 26. September 2024
Eine Ode an die kindliche Fantasie
Königin des Tangos
Zu den melancholischen Klängen von Astor Piazzollas „Adiós Nonino“ rollte einst eine Träne über Máximas Wange. Ganz die Niederlande spürte in diesem Moment die Seele des Tangos. Fünfundzwanzig Jahre später kehrt Piazzollas bezaubernde Tangooper „María de Buenos Aires“ in einer brandneuen Inszenierung auf die niederländische Bühne zurück. Das Niederländische Saxophonoktett war das erste niederländische Ensemble, das von Piazzollas Erben die Erlaubnis erhielt, dieses ikonische Werk neu zu arrangieren. Das Ergebnis: eine mitreißende Besetzung aus Sängern, Schauspielern, Tangotänzern, acht Saxophonen, Bandoneon, Klavier und Perkussion.
„María de Buenos Aires“ erzählt die ergreifende Geschichte von Aufstieg und Fall Marias, der Königin des Tangos. Der Duende, ihr Schöpfer, erweckt sie poetisch wieder zum Leben – als Widerstand gegen eine Welt, in der nur Vergnügen, Macht und Geld zu herrschen scheinen. Durch Maria versucht diese Tango-Poetin, die Seele eines jeden zu berühren. Doch wo er Inspiration sieht, wittern andere vor allem Eigennutz. Als alle Grenzen überschritten sind und Maria von ihrer Leidenschaft zu zerstören droht, zieht der Duende entschieden eine Grenze.
Neben den acht Saxophonisten – die ebenfalls Tango tanzen – glänzen die Mezzosopranistin und Publikumsliebling Karin Strobos als kämpferische Maria de Buenos Aires, der Bariton und Opernstar Berend Eijkhout als ihr wachsames männliches Gegenstück und Freek den Hartogh als idealistischer Duende. Und was wäre eine inspirierte Tango-Oper ohne Bandoneon und Tanz? Deshalb wirken in „Maria de Buenos Aires“ die argentinischen Musiker Santiago Cimadevilla (Bandoneon), Juan Pablo Dobal (Klavier) und Marcos Baggioni (Schlagzeug) mit, die in den Niederlanden große Erfolge feierten. Auch das Tango-Duo Ezequiel Paludi & Geraldine Rojas beeindruckt mit seinem gleichermaßen leidenschaftlichen wie anmutigen Tanzstil.
María de Buenos Aires ist eine ewige, zyklische Erzählung von Liebe und Hass, Leidenschaft und Schmerz, Leben und Tod – eine Ode an die Seele des Tangos, an ein Leben voller Leidenschaft.

Foto © Teemu Kekkonen
Credits Cast & Crew
Vorpresse
Orpheus Magazine, Ruud Buurman, 01, Juli 2026
Kein Leben ohne Tango
Maria de Buenos Aires ist keine gewöhnliche Oper. Sie ist eine surreale Erzählung über eine Frau, die vom Tango verführt und zerstört wird, als Geist durch die Stadt wandert und sich schließlich neu erfindet. Doch Maria ist mehr als eine Figur. Sie ist der Tango selbst. Ihr Leben spiegelt die Geschichte des Tangos wider: Er entstand in armen Vierteln, war eng mit dem Nachtleben verbunden, starb und wurde als Kunstform wiedergeboren.
Der Komponist Astor Piazzolla und der Librettist Horace Ferrer schrieben das Stück Ende der 1960er Jahre aus Frustration. Die Leidenschaft war aus dem Tango verschwunden. Er war zu einem Geschäftsmodell für die wohlhabende Bourgeoisie geworden. Piazzolla hauchte ihm mit längeren Kompositionen, anderen Rhythmen und einer anderen Instrumentierung neues Leben ein. Sein „Tango Nuevo“ machte ihn weltberühmt, doch „Maria de Buenos Aires“ wurde bei seiner Uraufführung 1968 nur verhalten aufgenommen.
Das gesamte Thema dieses Werkes lässt sich auf die Gegenwart übertragen. Denn Maria de Buenos Aires schildert eindringlich die Kluft zwischen Arm und Reich. Diese Kluft ist in Argentinien extrem, aber auch hierzulande nimmt sie immer mehr zu. Die Oper vermittelt die Botschaft, dass Musik alle Bevölkerungsschichten vereinen kann.

Im Zoo (Die Stadt - Mitmachkonzert 1)
Schnabeli, ein fröhlicher, kleiner, bunter Vogel, sucht einen Freund oder eine Freundin. Und wo könnte man ihn/sie besser finden als im Zoo? Doch dort gibt es so viele unterschiedliche Tiere, und sie singen alle auch so unterschiedlich. Bis plötzlich Tschuppi, ein Vogelweibchen auftaucht. Tschuppi und Schnabeli entscheiden sich, sich besser kennenzulernen, aber im Zoo ist man nie allein. Die Geräusche der Tiere scheinen aus aller Welt zu kommen. Nicht nur beim Schlafen, sondern auch beim Essen und Spielen. Wo immer sie landen, herrscht Chaos. Oder könnten Tschuppi und Schnabeli daraus ein wundervolles Tierorchester zusammenstellen?
Im weitläufigen Oberen Foyer des Kammermusiksaals der Berliner Philharmonie wird der Raum selbst zum Spielgefährten. Hier darf gelacht, getanzt, geklatscht und gelauscht werden. Die jüngsten Gäste haben auf gemütlichen Sitzkissen den besten Platz: direkt an der Bühne, im Zentrum des musikalischen Geschehens. Worte braucht es keine. Zwei Darsteller*innen erzählen mit Tanz und Spiel Geschichten, die die Fantasie der Kinder beflügeln. Musik wird Bewegung, Bewegung wird Musik. Musikalisch wird dabei höchste Qualität geboten. Mitglieder der Berliner Philharmoniker und der Karajan-Akademie entfalten eine schillernde Klangwelt und präsentieren die reiche Farbpalette der Orchesterinstrumente. Mitmachen ist für das gesamte Publikum ausdrücklich erwünscht.

Bild © Annechien Koerselman, mit Unterstützung von AI
Credits Cast & Crew
Tanz Carley Marholin, Giordan Cruz
Musiker Mitlglieder der Berliner Philharmoniker
Konzept, Textbuch & Musikdramaturgie Annechien Koerselman
Regie Annechien Koerselman
Choreographie Carley Marholin, Giordan Cruz
Kostüme & Bühne Julia Schnittger
Lichtdesign Annechien Koerselman
Management Musikvermittlung Katja Frei
Veranstalter Berliner Philharmoniker Berlin (DE)
SPIELPLAN
Berlin Berliner Philharmonie 14. November 2026 10.00 & 11.30Uhr
Berlin Berliner Philharmonie 15. November 2026 10.00 & 11.30Uhr
Berlin Berliner Philharmonie 16. November 2026 09.30 & 11.30Uhr
Weitere Auskünfte: Berliner Philharmoniker
sechszehntes elefantastisches Kinderkonzert
Rote Kerzen, Lebkuchen, Adventskranz und wundervolle Weihnachtsmusik – gemeinsam mit euch und seinen Freunden André, Hase und Knolle stimmt sich der Elefant auf die Weihnachtszeit ein.
Seit 2011 entdeckten Anke Engelke und André Gatzke zusammen mit Elefant und Hase und dem WDR Funkhausorchester die Welt der Musik. Ab 2026 wird Elefant gemeinsam mit André Gatzke, Knolle und natürlich Hase diese wunderliche Welt weiter entdecken. Jedes Jahr steht ein anderes Klangthema im Mittelpunkt, wie z.B. die musikalische Tiermelodien beim Konzert Tierisch was los, jubelnde Party-hits beim Geburtstagparty, Weltallsongs Im Weltraum, die Ozeanklänge Unter Wasser, die musikalisch-akrobatische Welt Im Zirkus, Reisemelodien, die in die Bergen führen und feierliche Musik für das 50. Geburtstag vom Elefanten. Weihnachten ist ein theatralisches konzert für die Kleinsten zum Staunen, Zuhören und Mitmachen.

Bild © WDR
Credits Cast & Crew
Musikalische Reise von Berlin zum Broadway, von Klassik zum Jazz
Dieses überraschende Konzert entführt den Zuhörer in die Musik von Kurt Weill und seinen Zeitgenossen. Es verbindet Klassik, Jazz und Kabarett, von Berlin über Hollywood bis hin zum Broadway. Mit Dramatiker wie Berthold Brecht, Ogden Nash und Maxwell Anderson. Beliebte Klassiker wie „Alabama Song“, „September Song“, „Lost in the Stars“ und Charlie Chaplins nostalgisches „Smile“ sind zu hören. Die Komponisten dieser Lieder stammten aus turbulenten Zeiten, als manche vor Verfolgung flohen und auf der Suche nach einem besseren Leben zur Emigration gezwungen waren.
Das Hague String Trio (Justyna Briefjes, Julia Dinerstein und Miriam Kirby) tritt mit Sängerin Lucy Woodward, Kontrabassist und Arrangeur Marijn van Prooijen und Schlagzeuger Vinsent Planjer auf. Annechien Koerselman führt die Regie des Konzerts, Nina Kraszewska ist als Tontechnikerin verantwortlich. Lucy Woodward hat zuvor unter anderem mit Rod Stewart und Snarky Puppy zusammengearbeitet und mit zahlreichen internationalen Jazzensembles gespielt. Das Hague String Trio feierte kürzlich sein 20-jähriges Bestehen und ist für sein vielschichtiges Zusammenspiel und seine gefeierten CDs bekannt. Marijn van Prooijen und Vinsent Planjer bringen ihre reichhaltige Erfahrung in Klassik, Weltmusik und Jazz ein und bilden ein bewegendes und virtuoses Ensemble.

Bild © De Schaapjesfabriek
Credits Cast & Crew
Vorpresse
Den Haag CS, Frans van Hilten, 15. Januar 2026
'Lost in the Stars'ehrt Komponisten im Exil.
Die verschiedenen Musiker trugen Lieder zusammen, die Regisseurin Annechien Koerselman zu einer sechsteiligen Geschichte verknüpfte, welche Themen wie Krieg, Bedrohung und Hoffnung behandelt. Jeder Teil besteht aus gesprochenem Wort und mehreren Liedern.
Annechien Koerselman ließ sich beim Entwurf vom Art déco inspirieren. „Zum Beispiel durch die Platzierung goldfarbener Lampen in unterschiedlichen Höhen und einer Reihe von Barhockern auf der Bühne.“

Musiktheater für jung und alt (6+)
Premiere 29. Mai 2010, Concertgebouw Amsterdam
Die fünf Männer von Calefax arbeiten in einer Rohrfabrik. Jeden Tag machen sie das gleiche, und das gefällt ihnen einfach gut. Groß ist denn auch die Panik, wenn eines Tages keine Bestellungen mehr erhalten werden. Die Männer entscheiden sich zu experimentieren mit den Rohren und machen die seltsamsten Instrumente. Die zufällig auch noch sehr schön klingen! Die Auftragsbücher füllen wieder und die Musikfabrik wird aufgerichtet.
Im Jahre 2012 gewann die Musikfabrik den Junge Ohren Preis. Seitdem reist die Vorstellung, in der Musik die einzige Sprache ist die gesprochen wird, um die Welt herum. Von China nach Südamerika. Von Nordamerika nach Europa.

Foto © Ronald Knapp
Credits Cast & Crew
Kritiken
NRC Handelsblad, Jochem Valkenburg, 28. Dezember 2010
Spielen auf PVC-Röhre, als ob es Panflötchen sind. „Hey, schöne Musik!“, ruft ein Mädchen im Saal, als die fünf in Overall angezogene Fabrikarbeiter auf der Bühne eine große Entdeckung machen. Es stellt sich heraus, dass sie die PVC-Röhre, womit sie arbeiten müssen, bespielen können als Panflötchen, jeder ein oder zwei Töne, aber gemeinsam heisst das ein komplettes Stück Musik. Es ist ein der vielen zauberhaften Momente in der fröhlichen Musiktheatervorstellung Die Musikfabrik von Calefax Reed Quintet. Am Anfang bauen die fünf fleißig und in einem festen Rhythmus verrückte Rohrkonstruktionen. Allmählich entdecken sie die Musik, zuerst noch Improvisierend mit Werkzeugen und Bauumaterialien, später auf ihren echten Instrumenten.
Die Vorstellung für Kinder ab sechs Jahren ist perfekt zusammengestellt. Es wird kein Wort gesprochen, aber die fünf Musiker erweisen sich talentierte Pantomimen, die in Geste und Musik eine humorvolle und berührende Geschichte über soziale Beziehungen erzählen können. Der Saxophonist der Gruppe spielt einen eigenwilligen eitlen Kerl, der Rest versucht es spielend zu zähmen. Inzwischen klingt Musik von Bach bis zu zeitgenössischen Klängen, die immer gleich funkelnd als virtuos ausgeführt werden. Der Schuss ist ein gutes Beispiel für kulturelles Unternehmertum: die Musiker schließen die Instrumente an auf ein Gerät, woraus CDs rollen. Für 10 Euro pro Person, finden sie reißenden Absatz.

De Telegraaf, Frederike Berntsen, 09. Dezember 2010
Der prestigeträchtige Deutsche Junge Ohren Preis 2012 (JOP!) Best Practice – Konzert für die beste Jugendmusiktheatervorstellung ist zugewiesen an Die Musikfabrik, eine Koproduktion von Oorkaan und Calefax Reed Quintet!
Jury Bericht Junge Ohren Preis, Hamburg, 16. November 2012
Best Practice, Konzert: Gewinner ist das Projekt „Musikfabrik“. (Original: De Muziekfabriek), eine Produktion von Oorkaan in Kooperation mit dem Calefax Reed Quintet, Amsterdam
Der Preis für das überzeugendste Musikvermittlungsprojekt für junges Publikum im Bereich Konzert geht an das Projekt Die Musikfabrik des Produktionshauses Oorkaan. Musikfabrik gibt en passant einen faszinierenden und spritzig präsentierten Blick in die Geschichte, Bauweise und Spieltechnik der Holzblasinstrumente und in musikalische Kommunikationsformen. Die Strukturen der eingebundenen Kompositionen und Musikstile werden nonverbal in einer spannenden Bühnenhandlung für Kinder erfahrbar gemacht. Das Projekt regt zum Staunen und Experimentieren an und ist darin modellhaft.
Die Musikfabrik als Nachrichtenbeitrag im nationalen chinesischen Fernsehen (08. Mai 2013)
Ein hoffnungsvolles Märchen
Zafferano, ein Kräuterhandelsreisender und Troubadour, jagt seit Jahren einer Legende nach, die von einem winzigen Dorf in einer fast unauffindbaren Bucht irgendwo im Absatz des italienischen Stiefels erzählt. Die wenigen Einwohner kommunizieren durch Gesang, und dort wird das köstlichste Brot der Welt gebacken. Niemand aus der modernen Welt hat dieses Brot je gekostet, und niemand hat die Bewohner je singen hören. Bis jetzt. Mit der Ankunft dieses Reisenden zerbricht nicht nur der Status quo, sondern auch der Frieden und die Einheit in der kleinen Gemeinde Camini Nacrosti. Die Muscheln in der traditionellen Suppe öffnen sich nicht mehr, und die Hefe im Brot stirbt ab. Nichts gelingt mehr nach dem vertrauten Rezept. Nun, da der Hunger an die Tür klopft, beginnen sie, sich gegeneinander zu wenden. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen …
Der Umgang mit Veränderungen und ihren (sozialen) Folgen ist ein zeitloses und relevantes Thema, das eng mit dem Ziel von Apfelkuchenkonzerten verbunden ist, einem breiten Publikum zugängliche und vielschichtige Werke zu präsentieren. Der Apfelkuchen symbolisiert die warme, entspannte und geborgene Atmosphäre, die unsere Konzerte prägt. Die Versteckte Bucht ist daher ein hoffnungsvolles Märchen. Gerade jetzt, wo sich die Gesellschaft verhärtet, wählt Appeltaartconcerten bewusst eine sanfte Gegenbewegung: ein neuartiges musikalisch-theatralisches Erlebnis, das entschleunigt, verbindet und Raum für Empathie und Nähe schafft. Der Fremde erweist sich schließlich als derjenige, der die Lösung bringt, die das Essen wieder schmackhaft macht.
Die Stiftung Apfelkuchenkonzerte bringt klassische Musik zu Menschen, für die der Konzertsaal eine große Hürde darstellt – im wahrsten Sinne des Wortes. Unter dem Motto „Klassik für alle“ veranstaltet Apfelkuchenkonzerte jährlich rund 220 abwechslungsreiche Konzerte und Musiktheateraufführungen in (Nachbarschafts-)Theatern, Gemeindezentren, Kirchen und Seniorenheimen in weiten Teilen der Niederlande.





















