swinging Musiktheater ab 4 +

 

Nichts ist vergleichbar mit dem eigenen zu Hause. Jeder kennt das Gefühl, jeder braucht es. Aber wann fühlt man sich eigentlich richtig zu Hause? Was verursacht das vertraute Gefühl? Welche Geraüsche, welche Düfte, welche Sachen, welche Freunde gehören dazu? Wie groß oder wie klein soll das Haus sein? Lädst du andere Tiere ein? Während der Erstellung ihres neuen gemeinsamen Heim stoßen die Waldvogel, der Waschbär und die Schildkröte auf alle diese Fragen. Und während sie entdecken, dass manchmal die Heimat von einem Tier, nicht auch unbedingt eine Heimat für das andere Tier ist, lernen sie auch die Kraft des Zusammenseins und zusammenarbeiten kennen.

Zuvor entwickelte Bläsertrio Dividivi3 zusammen mit Regisseurin Annechien Koerselman Wenn Hexen hexen (4+) über drei musikalische Hexen. Auch in Durcheinander im Dschungel, Musik wird die einzige Sprache sein und Humor wird sicher nicht gemieden. Während ihres musikalischen Abenteuers werden die Tier Werke spielen von u.a. Schnittke, Piazzolla und Haydn. 

Publiciteitsfoto Beestenboel

Foto © Bas Oosterwal

Credits Cast & Crew

Querflöte & Spiel Rieneke Brink (Dividivi3)

(Alto)Oboe & Spiel Paloma de Beer (Dividivi3)

(Basse)Klarinette & Spiel Ilse Eijsink (Dividivi3)

Regie & Script Annechien Koerselman

Ausstattung Anne Ammerlaan

Musikdramaturgie Dividivi3 & Annechien Koerselman

Produktionsleitung & Veranstalter Dividivi3 & Grachtenfestival Amsterdam

 

SPIELPLAN

2020

Oranjewoud Oranjewoudfestival 01. Juni 2020 11.15, 13.30 & 16.25Uhr verschoben wegen COVID 19

2019

Amsterdam Het Grachtenfestival Mariotteplein (Ost) 10. August 2019 12 & 14 U (Eintritt frei)

Amsterdam Het Grachtenfestival Kindergarden Stadstimmertuinen (Zentrum) 11. August 2019 11 & 13 U (Eintritt frei)

Amsterdam Het Grachtenfestival Ecuplein (Neu-West) 14. August 2019 13 & 15 U (Eintritt frei)

Amsterdam Het Grachtenfestival Plein 40/45 (Neu-West) 17. August 2019 12 & 14 U (Eintritt frei)

 

Weitere Auskünfte: www.dividivi3.nl

Trailer © Nander Cirkel/Das Grachtenfestival Amsterdam

Unterteil des Winterkaravaan

Mit Musik, Theater und Performances geben junge Theatermacher ihre Perspektive auf das Thema dieser Saison von Karavaan: Eigenverantwortung. Das Festival feiert das Ende des Jahres im Museumsumfeld des alten Druckerei und zeigt die Theaterjuwelen einer neuen Generation von Theatermachern. Es wird zwei abenteuerliche Kollektionen geben, die jeweils aus drie Theateraufführungen zusammengestellt worden sind. Wasteland, hergestellt von Sannah Aukes, Esther de Haas und Márin Kroon, ist Teil der blauen Kollection. Sie haben 2019 den Musiktheaterausbildung von ArtEZ abgeschlossen und kreieren nun gemeinsam ihre erste Vorstellung. Auf Wunsch der Winterkaravaan coacht Annechien das Trio, das sich Folgendes ausgedacht hat:

Sie sind Teil der festlichen Eröffnung eines neuen Modegeschäfts. Der Laden, auf den Sie gewartet haben. Immer auf dem neuesten Stand und voller aktueller Trends zum niedrigsten Preis. Es gibt Musik, es gibt Champagne und Snacks. Es gibt Reden, eine Show, Sie werden überrascht worden; eine Ode an die Mode! Die Theatermacher Esther, Márin und Sannah untersuchen ihre eigene Beziehung zur Kleidung und zur Modebranche. Wissen, dass man "besser handeln" kan, aber dieses Vornemhen dann nicht nachfolgen? Geht es um Faulheit, geht es um die finanziellen Vorteile? Und dann: gehorchen wir unser Schuldgefühl oder reicht es und ist Wegschauen keine Option mehr. Eine musikalische Flut auf dem Laufsteg!

Wasteland Winterkaravaan 2020 @Emil de Jong

Bild © Emil de Jong

Credits Cast & Crew

Familientag

Ob Kinder, Eltern oder Enkel – auf alle Generationen wartet auch heuer ein bunter Tag in Grafenegg! Musikalische Freunde finden, Musikinstrumente ausprobieren und sogar selbst herstellen, im Park tanzen und die vielen Erlebnisstationen ausprobieren: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wenn es gilt, die Vielfalt der Musik zu erforschen. Im Rahmen des Familentags präsentieren die Tonkünstler auch zwei Konzerte.

Im ersten Konzert Dem Klang auf der Spur steht die Suche nach besonderen Klängen des Ozeans im Mittelpunkt. Wonk. Vuuuuummmmm. Das Meer macht seit Tagen bedrohliche Geräusche. Aber Klangforscherin Elfi hat keinen Angst. Sie taucht mit ihrer multifunktionales Uboot in die Tiefen. Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Krakkk. Wo kommt dieser neue Klang jetzt her? Dann fällt ihr Auge auf einen im Fischernetz gefangenen Wassermann. Elfi befreiet ihren neuen Wasserfreund. Als Dank zeigt er ihr die Klangwelt, die in dem Ozean verborgen liegt. Von singenden Walen bis zu swingenden Korral Riffen. Gehst du mit auf Klangerforschungsreise?

Im zweiten Konzert Mit dem Klang im Gepäck kommen alle Klänge zusammen in eine wahre Wassersymphonie im Wasserschloß. Wonk. Vuuuuummmmm. Die bedrohlichen Geräusche vom Ozean lassen sich wieder hören. „Es ist sein Vater, der König von Atlantis", gesteht der Wassermann, der ihn auffordert nach Hause zu kommen. Der König ist bestimmt böse, weil der Wassermann von zu Hause weggeschwommen ist, als er seine eigene Musik nicht aufführen durfte. Elfi überzeugt dem Wassermann, dass ihre neu gefundenen Klänge des Königs Zorn sicher dämpfen können. Hilfst du mit dem Wasserschloß mit der schönsten Ozeanmusik zu füllen?

Der Rhythmus des Ozeans

Bild © Unbekannt

Credits Cast & Crew

oder der knallendste Bankraub aller Zeiten

Jeder kennte sie. Jeder wußte wer sie waren. The Brassboys und ihre Musik waren bei allen beliebt und jeder wollte sie hören. Aber die Zeiten haben sich geändert und diesmal sind sie in Not. Die Kohle mit der sie immer neue Musik besorgen bleibt weg, eine Katastrophe bahnt sich an! Denn wenn sie weiter als Band auftreten möchten brauchen sie schleunigst Nachschub.

Die Truppe schmiedet einen Plan: Um sich alles notwendige zu besorgen wollen sie die neue Stadtbank ausrauben. Heute Nacht soll es passieren, die Nacht vor der Eröffnung der Bank! Wird diese Verblecherbande den Code der Tresors zeitgerecht knacken?

Was Musik alles kann und was sie mit uns macht ist Thema dieser turbulenten und lustigen Musik-Komödie. Die Mitglieder der Verblecherbande sind fröhliche und mutige Menschen. Sie träumen von immer neuer Musik, die sie sich um jeden Preis besorgen. Tja – und auf dem Weg zur Erfüllung unserer geheimsten Wünsche gibt es eben immer auch Überraschungen... Die Geschichte wird ohne Worte und mit viel Musik erzählt!

07verblecherbandeAnjaKoehler 

Foto © Anja Koehler

Credits Cast & Crew

Trailer © Christoph Greussing

Kritiken

Kulturzeitschrift, Silvia Thurner, 29. Juni 2017

Die Inhalte waren nicht nur äußerlich nachvollziehbar, sondern sie spiegelten sich faszinierend in den musikalischen Darbietungen und in der Musik selbst wider. Darin lag die besondere Kraft des gesamten Stückes. Plastische und eingängige Kompositionen bildeten die Grundlage für die fantasiereich erzählte Geschichte. Die Regisseurin Annechien Koerselman und die Musiker haben eine passende Auswahl zusammengestellt.
Dass hinter den genauestens durchdachten Bewegungsverläufen, dem Mimenspiel und dem Schauspiel sowie der virtuosen musikalischen Spielart eine enorme mentale Anstrengung steckt, war den Musikern in keinem Moment anzumerken. Genau darin zeigte sich unter anderem die Meisterschaft des „Sonus Brass Ensembles“.
Die Regisseurin Annechien Koerselman, die auch in Zusammenarbeit mit den Musikern die Idee und das Konzept zu diesem Stück entwickelt hatte, setzte das Musiktheater in stimmig proportionierten Abläufen um. Mutig baute sie die Spannung erst allmählich auf, so erhöhte sie die Erwartungshaltung und die Freude an der sich entwickelnden Dynamik.

Reportage Die Verblecherbande, Österreichische Premiere während der Bregenzer Festspiele. 28. Juni 2017

Reportage © Orf TVThek

100.7 Luxembourg

De Sonus Brass Ensembel 24. Mäe 2017 - 14:40

De 25. Mäerz spillt de Sonus Brass Ensembel an der Philharmonie d'Uropféierung vun hirem neie Programm "Die Verblecherbande". Et ass en inzeenéierte Concert fir Kanner, deen d'Geschicht vu fënnef Museker verzielt, déi eng Bank iwwerfalen. Dat besonnescht ass, datt d'Opféierung komplett ouni Wierder auskënnt. Wéi funktionéiert dat? A wéi eng Musek kann een sech erwaarden? De Luc Boentges hat d'Geleeënheet an eng Prouf eranzelauschteren a mat de Museker ze schwätzen.

Audio Logo

www.100komma7.lu

 

Vivian war Viktor, eine Frau, die im Körper eines Jungen gefangen war. Das ist ihre Geschichte. Ungeschnitten. Und ja, das ist die Frage, die ihr am häufigsten gestellt wird. Die harte und poetische Performance #uncut erzählt die Geschichte von Vivian, einer Transfrau. Sie blickt auf einen Wechsel zurück, der nicht nur mutig war, sondern auch Probleme für sie aufwirft. Nach einer langen Zeit psychologischer Forschung und medizinischer Interventionen ist sie jetzt die, die sie sein wollte. Nichtwahr? Aber was zu tun mit ihrer Vergangenheit? Was zu tun mit den alten Bildern? Wer war sie damals und wer ist sie jetzt? „Du bist jetzt glücklich, oder?“, hört sie oft. Aber ist sie das? In einer Collage von Rückblenden, abgesetzt gegen das Hier und Jetzt rumpelt Vivian durch die emotionale Achterbahn des Vorher und Nachher ihrer Entscheidung, die keine Entscheidung war. Keine Entscheidung sein konnte.

Renske Vrolijk komponiert die Musik für diese Musiktheater-Performance mit halbautobiografischen Elementen. Unwiderstehlich und widerspenstig wird Renskes Musiksprache von zwei der angesagtesten Ensembles des tiefen Ländern gespielt: dem brüllenden ORBI (Die oszillierende Rache der Hintergrundinstrumente) und dem Saxophonquartett Bl!ndman unter der Leitung von Dirigentin Grete Pedersen Dirigentin des norwegischen Solistenchors. Der niederländische Kammerchor singt und spielt die Familie, die urteilende und verurteilende Menge, die Schaulustigen, das Ärzteteam in einer Aufführung, über die bereits im Voraus gesprochen wird.

uncut   Nederlands Kamerkoor

Cast & Crew

Musiktheater rundum die Musik der goldenen zwanziger Jahre

Stell dir mal vor, dass du in der Zeit zurück reisen könntest! Nach Paris, in die spannende Zeit um 1920. Als das Kino erfunden wurde, Flugzeuge zum ersten Mal aufstiegen und einem die kreativen Ideen nur so um die Ohren flogen. Als sich Künstler aus aller Welt in dieser romantischen und quirligen Weltstadt versammelten und ihre schönsten Werke kreierten. Stell dir doch vor, dass du dich unter ihnen bewegen könntest! Dieser sehnsüchtige Wunschtraum lässt die drei musizierenden Freunde – einen Erfinder, einen Schriftsteller und einen Maler – nicht los. Denn stell dir mal vor dass sie Dank der Zeitmaschine des Erfinders die lange verloren geglaubte Komposition eines weltberühmten Pariser Komponisten in die Hände bekommen könnten!

PAR!S! PAR!S! ist eine inspirierende musikalisch-theatralische Zeitreise voller Ereignisse. Mit Unterstützung des Publikums wird nicht nur die Zeitmaschine musikalisch bedient, sondern auch die unvergessliche Atmosphäre zum Leben erweckt, die am Anfang des vorigen Jahrhunderts in Paris herrschte. Die faszinierende Musik von Erik Satie, Bela Bartók, Bohuslav Martinů und vielen anderen sowie das humorvolle Spiel lässt die Zuschauer in diese fesselnde Zeit eintauchen. Heimlich hofft man, dass sie nie enden wird!

Affiche Paris Paris

Image © Christoph Greussing

Credits Cast & Crew

Trailer & Animation © Christoph Greussing

Kritiken

Kulturzeitschrift, Silvia Thurner, 24. Juni 2019

Martin Deuring, Stefan Dünser, Martin Schelling und Goran Kovacevic nahmen die Zuhörenden im Seestudio des Festspielhauses mit auf eine fantasie- und humorvoll erzählte Reise in vergangene Zeiten und auf die Suche nach einer auf eine Serviette notierten Melodie. Auf höchstem Niveau spielten und musizierten „Die Schurken“ die klug erzählte Geschichte von Annechien Koeselman. Die Leichtigkeit der Darbietungen ließ dabei ganz vergessen, welch differenzierte und anspruchsvolle Musik das Werkganze zusammenhielt.
Annechien Koerselman hat eine humorvolle Geschichte geschrieben, in der der künstlerische Charme in Paris während den 1920er Jahren gut zum Tragen kam. Die Musiker sehnten sich zurück in frühere Zeiten. Kurzerhand starteten sie ihre Zeitmaschine, die sie dorthin versetzte und eine Begegnung mit Erik Satie - wunderbar verkörpert von Martin Schelling - möglich machte. Nach einer Zwischenlandung im Jahr 1938 gelangten die Musiker wieder in die Gegenwart. Dazwischen ereigneten sich spannungsgeladene Interessenskonflikte, humorvolle Begebenheiten und sogar zwei Ohnmachtsanfälle.
Auch dramaturgisch war „Paris! Paris!“ gut aufgebaut. Zwischendurch luden die Musiker das Publikum ein, mit Geräuschen und Bodypercussion bei der Zeitreise mitzuwirken. So sorgten das Ticken der Uhr, das Anpeilen des Ortes sowie die Geräusche der unterschiedlichen Bewegungsmittel für viel Abwechslung.
Mit „Paris! Paris!“ gelang den Schurken in der Regie von Annechien Koerselman und der Ausstattung von Nina Ball ein faszinierendes und inhaltsreiches Musiktheater.

Kulturzeitschrift

Vorarlberger Nachrichten, Christa Dietrich, 23. Juni 2019

Noch ein Mal danke für diese wunderbare „Paris! Paris!“-Vorstellung im Tinguely Museum Basel! Ihr habt so eine Frische, so viel Lust miteinander auf der Bühne zu sein, so viel Schönheit in euerm Ensembleklang! Und eigentlich ist diese Produktion für alle Altersgruppen hingezielt: Für die Kleinen ist es lustig, himmlisch und so sehr lebendig; für gebildete Musiker ist eure Musik voll von cleveren Momenten und Insiderwitzen und tollem Zusammenspiel! (Ich habe nicht die richtige Worte...) Mein Gesicht tat weh von Lächeln... Als ich am Mittwoch Abend nach Hause kam konnte ich nur noch von eurer Vorstellung sprechen! Es war einfach super. Alle Musiker sollten euch erleben!

Hopkinson Smith (international Lautenist Star)

Es ist Winter. Hibernum, der Schneegott, macht einen großen Sturm. Wanja, der am Waldrand lebt, entscheidet sich früh ins Bett zu gehen. Aber gerade als in Traumland angekommen ist, klopft es laut an der Tür. Es ist ein bis auf die Knochen gefrorener Hase, der in dieser eisigen Winternacht Unterschlupf sucht. Wenig später bitten auch ein Fuchs und schließlich ein Bär um Hilfe. Und obwohl sich die natürliche Feinde gegenseitig fürchten, müssen sie Wanja versprechen diese Nacht den Frieden unter seinem Dach zu bewahren. Wird es den drei wilden Tieren gelingen?

Es klopft bei Wanja in der Nacht ist eine freie musikal-theatralische Bühnenbearbeitung des berühmten gleichnamigen deutschen Bilderbuchs, geschrieben von Tilde Michels. Annechien heeft het libretto spannend und eng verknüpft doorsneden mit dem eigenwilligen Repertoire das das Posaunen- und Marimba-Ensemble von Tonkuenstler Wien zu Gehör bringt.

Wanja

Bildkomposition © Annechien Koerselman

Credits Cast & Crew

HOT Orgel Bigband

Premiere 21. September 2019, Philharmonie Haarlem (NL)

Jazz auf der Orgel in der Kirche: die Herren des HOT Orgel Trios beweisen immer wieder das es funktioniert! In ihrem neuesten Projekt werfen sie sich auf das Big-Band-Repertoire der Jazz-Ikone Duke Ellington. Mit zusätzlicher Trompete und Posaune hört man überraschende und überwältigende Orchester-Sounds.

HOT macht in diesem Projekt eine aufmerksame Repertoireauswahl: es konzentriert sich nur auf Ellingtons frühe Kompositionen(vor 1930) und seine spätere Musik (nach 1965). Eigensinnige Schwinger wie Jubilee Stomp und Rockin' in Rhythm treffen damit bedächtige Juwele ​​wie Come Sunday und Svoboda (Heaven) (aus seinen Sacred Concerts). Und HOT wäre HOT nicht, wenn es die manchmal fast ein Jahrhundert alte Arrangemente nicht in eine zeitgenössische Perspektive stellen würden. Die Stücke werden auseinander genommen, dem Raum angepasst und aufs neue zusammengestellt. Darüber hinaus laufen die Musiker manchmal durch den Gegend aud die Suche nach optimalen akustischen und theatralischen Qualitäten

Organist Berry van Berkum, Klarinettist Steven Kamperman und Bassist Dion Nijland begrüßen in diesem Projekt, das Funkeln des jungen Trompetetalents Ruben Drenth und die feurige Improvisationen vom Posaunist und Ellingtonkenner Joost Buis. In Reflections of Duke blickt der alte Meisterkomponist zurück auf seine junge Jahren, und seine Klänge scheinen immer noch gleich widerstandsfähig.

Publiciteitsfoto Reflections of Duke Foto © Allard Willemse

Credits Cast & Crew

Teaser © Allard Willemse

Am 12. September 2020 lancierte Steven Kamperman and his ensemble HOT (& Brass) eine CD-Registrierung von Reflections of Duke. Jazz mit einem Kirchenorgel? HOT beweist immer wieder, dass es möglich ist! Nach ihrem Albumdebüt Bird & Beyond das die Werke von Charlie 'Bird' Parker zerlegt, umfasst HOT diesmal das Big-Band-Repertoire der Jazz-Ikone Duke Ellington. Die CD ist beim Zennez Records erhältlich.

hot hetorgeltrio reflectionsofduke

Kritiken CD Reflections of Duke

Premiere 16. Februar 2020, Batavierhuis Rotterdam

Is jazz music too? Die Antwort von Éva Gauthier, worauf fiktiv die Spotlights gestellt werden im theatralischen Konzert von Duo IJlstra-García, wäre ein klares „Ja“ gewesen sein. Aber nicht jeder stimmte ihre Meinung zu, so stellte sich heraus am 1. November 1923, als sie ihr Konzert „Recital of Ancient and Modern Music for Voice“ präsentierte. In diesem berüchtigten Konzert kombinierte sie klassisches Repertoire mit zeitgenössischen Jazz-Kompositionen von u.a. George Gershwin. Das musikalische Establishment ging in die Luft. Jazz war geeignet zum Tanzen, aber nicht um in einem Konzert zu präsentieren. Das war im Jahre 1923. Hat unsere Meinung sich mittlerweile geändert. Duo IJlstra García geht auf die Suche.

Im theatralischen Konzert Is Jazz music too? kombiniert das Duo das vielfältigen Repertoire, das Eva Gauthier einführte mit imaginären Briefen geschrieben von Autorin Corinna Heyrman. Regisseurin Annechien Koerselman schmiedet alles zusammen zu einer geschmackvollen Einheit, wobei sie Femke IJlstra und Celia García-García manchmal die Rolle von Éva dann die von einem der berühmten Komponisten (Ravel, Gershwin und Strawinsky) spielen lässt. Drei Männer die wie Bienen um die High Priestress of the Modern Song herumflogen. Im Einklang mit Éva Gauthier ist dieses Konzert anders als anders. Nicht ein Vortrag mit Musik. Aber eins, wobei die Zuschauer automatisch in die Welt der Vergangenheit zurückgeführt wird, die aber verdächtig viel unsere heutige Welt ähnelt.

Publiciteitsbeeld Is Jazz music too

Illustration © Elline Jetten

Credits Cast & Crew

Werbevideo © Bart Buerman (Bart at Work) zum Wohle von der Crowfundingaktons beim VoordeKunst